Reise blog von Travellerspoint

Buddhismus - eine kurze Einfuehrung

Siddharta Gautama - der spaetere Buddha - erkannte: 'Leben ist Leiden'.
Letztliches Ziel des Buddhisten ist es, das Nirvana zu erreichen, das heisst, alles koerperliche Sein und damit alles Leiden endgueltig hinter sich zu lassen. Der Buddhismus geht vom Kreislauf der Wiedergeburten aus. Das heisst, jedes Wesen wird solange in verschiedenen Koerpern inkarniert, bis es das Nirvana erreicht hat. Das Schicksal in der naechsten Existenz wird durch Taten in diesem Leben beeinflusst. Gute Taten bringen gewissermassen einen 'Aufstieg' auf dem Weg zum Nirvana, schlechte Taten bewirken das Gegenteil. Seinen Ausdruck findet dies auch im Grundprinzip des Zusammenlebens der Laoten. Wer Gutes tut, dem wird Gutes widerfahren. L e i d e r meist nicht gleich, sondern zeitversetzt erst im naechsten Leben.
Dem einfachen Reisbauern, dessen Leben von gute oder schlechten Taten in frueheren Existenzen vorbestimmt ist, beschert der Buddhismus ein geruetteltes Mass an Fatalismus. Auch wenn das Schicksal nicht durch fremdes Tun, sondern durch das eigene festgelegt ist, die Wirkung bleibt die gleiche: Die Ordnung ist vorgegeben, ein Auflehnen gegen sie hat keinen Zweck. Der in der Hierarchie hoeher Stehende hat fuer seinen jetzigen Posten in einem frueheren Dasein Verdienste gesammelt, und auch der Knecht ist heute zu Recht auf seinem Platz. Murren bringt nichts, Meutern gleich gar nichts.
Es gilt, durch den Regeln konformes Verhalten das eigene Karma gewissermassen die Summe allen guten und schlechten Tuns fuer die naechste Existenz aufzubessern (Cumuluspunkte sammeln...). Reges Spenden fuer Tempel und wohltaetige Zwecke gilt weniger der Hilfe feur Beduerftige als der Verbesserung der eigenen Ausgangssituation Richtung Nirvana!
Dies hat auch ganz praktische Folgen im Alltag. Bringt jemand ein Geschenk oder eine Spende, so bedankt er sich dafuer, dass seine Gabe angenommen wird. Schliesslich eroeffnet der Empfaenger dem Geber die Gelegenheit, Verdienste zu erwerben. Der Beschenkte wird die Gabe scheinbar achtlos zur Seite legen. Demonstratives Interssse koennte als eine der schlimmen Begierden, naemlich als Gier, ausgelegt werden. Es wird viel mehr allein im trauten Kaemmerlein die Verpackung oeffnen, mehr oder weniger erfreut ueber den Inhalt sein und die Wohltat bei naechster Geleenheit angemessen vergelten.

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Nicht der Moench, der am Morgen mit der Opferschale zum 'Tak Baat', dem Einsammeln der Spenden der Glaeubigen, durch die Gemeinde zieht, bettelt, sonderndern der Glaeubige bittet den Moench, seine Gaben anzunehmen.

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Weit groessere Verdienste erwirbt sich ein Glaeubiger natuerlich mit einer kraeftigen Spende beim Bau eines Tempels. Damit die Wohltaten auch nicht in Vergessenheit geraten, sind in vielen Tempeln die Namen der edlen Spender deutlich sichtbar angebracht (vgl Bild). Wenn dies nicht an eine Art Ablasshandel erinnert!

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Schon gewusst?
Buddha wurde waehrend der ersten Jahrhunderten nicht dargestellt. Erst als der Buddhismus ueber die Seidenstrasse auf die Griechen stiess, begann man Buddhastatuen zu hauen.

Eingestellt von sorella 06:05 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C10 Laos - Ho-Chi-Minh-Pfad

Schon gewusst?

Während des Vietnamkriegs war Laos zwar neutral und es gab auch keine offizielle Kriegserklärung der Vereinigten Staaten gegen Laos. Trotzdem bombardierten die US-amerikanischen Streitkräfte Laos massiv(!), denn der Ho-Chi-Minh-Pfad (Netzwerk aus Schotterwegen) verlief parallel zur Grenze zwischen Laos und Vietnam. Die Viet Minh benutzten den Pfad anfangs der 50er Jahre im Krieg gegen die Franzosen, und die Nordvietnamesen nutzten ihn im Vietnamkrieg gegen die Amerikaner. Obwohl Nordvietnam die Existenz des Pfades abstritt und die USA leugneten, ihn bombardiert zu haben, gingen zwischen 1965 und 1969 über 1,1 Millionen Tonnen Sprengstoff und ungeheure Mengen Herbizide über der Region nieder. Pro Einwohner sind dies "stolze" 0.5 Tonnen Kriegsmaterial. Es wurden über Laos mehr Bomben abgeworfen als im Zweiten Weltkrieg auf Deutschland und Japan zusammen, womit Laos zu den schwerst bombardiertesten Ländern der Welt gehört. Da der Pfad durch ein sehr abgelegenes Gebiet verläuft, sind keine nennenswerten Aufräumarbeiten geleistet worden, sodass noch heute abgestürzte Hubschrauber, Kampfflugzeuge und jede Menge andere Kriegsgerätschaften von den damaligen Kämpfen zeugen.

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Der Ho-Chi-Minh-Pfad ist gelb eingefärbt

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Noch heute explodieren immer wieder Bombenblindgänger.

Leidtragende waren die einfachen Menschen, denen politische Zusammenhaenge meist unverstaendlich blieben. Sie litten unter den im Namen der Freiheit abgeworfenen Bomben, verloren Hab und Gut und oft ihre Lebensgrundlage dazu. Arbeit auf dem Acker wurde wegen der allgegenwaertigen Kampfflugzeuge zur lebensgefaehrlichen Angelegenheit und Felder durch Blindgaenger und Minen zu Todesfallen.

Eingestellt von sorella 13:07 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C9 Laos - Luang Prabang I

Tief in den Bergen,...

... am Ufer des Mekong, im Grün des Dschungels versunken, liegt Luang Prabang.
Luang Prabang war die Hauptstadt von Lane Xang, dem mächtigen Reich der 'ein Millionen Elefanten', und über Jahrhunderte Sitz der Könige von Laos.
Diese "Stadt" mit nur 16 000 Einwohnern wacht nach Jahrzehnten des Krieges und der Revolution gerade erst aus einem langen Dornröschenschlaf auf. Zu den wenigen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts, die ihren Weg dorthin gefunden haben, gehören ein (häufig zusammenbrechendes) Stromnetz und wenige motorisierte Fahrzeuge. Rushhour heißt hier, dass die Schüler vom Unterricht kommen und mit ihren Fahrrädern die Straßen bevölkern.
Bis heute ist Luang Prabang Zentrum des laotischen Buddhismus. Noch immer bestimmt die Religion den Rhythmus der Stadt, sind die Pagoden das Herz der Nachbarschaften und machen sich jeden Morgen, noch vor Sonnenaufgang, die Mönche und Novizen auf den Weg, um von den Gläubigen das Essen für den Tag zu erbitten.

Der mächtig-anmutige Mekong umschmiegt die Stadt sanft und spielt verkehrspraktisch immernoch eine zentrale Rolle.
All dies macht Luang Prabang eine attraktive Destination. 1995 wurde Luang Prabang ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

Hauptattraktion der Stadt sind die historischen Tempelanlagen - 32 der ursprünglich 66, die vor der französischen Kolonialzeit errichtet wurden, sind noch erhalten - sowie die schöne Lage zwischen Bergen am Zusammenfluss von Khan und Mekong.

Karte_luan..ng_laos.png

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Diese 100m lange, neu konstruierte Treppe führt mich auf den Phu Si (Hausberg).

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Blick vom Phu Si über Luang Prabang

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Nam Khan - Bambusbrücke in Luang Prabang

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Der internationale(!) Flughafen von Luang Prabang

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Sonnenuntergang, Luang Prabang

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"night market" - der wahrscheinlich ruhigste Markt weltweit. Hat mich echt tief beeindruckt.

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allmorgentlich um Sonnenaufgang: Mönche erhalten Gaben der Glaeubigen

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Mosaik Vat Xieng Thong, Luang Prabang

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Wat Xieng Thong

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Verzierungen

Vat Xieng Toung - das älteste Kloster der Stadt und zugleich eines der Schönsten
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"Kuang Si Falls" mit Pool
Hier laesst es sich ganz schick ueber die Klippen springen...

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Die Watwaende und Saeulen sind stehts wunderpraechtig geschmueckt.

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Pha Bang Tempel im Park des Königspalastes

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Wat Xieng Muang

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Der Mekong spielt als Schiffsweg immer noch eine wichtige Rolle.
heissgeliebtes "Beer Lao" am Mekong

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Sonnenuntergang über dem Mekong

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einer der unzaehligen Buddhas

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Zwei der unzaehligen Moenche, welche mir ueber die Wege liefen.

Eingestellt von sorella 12:06 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C8 Es ist ja echt zum heulen!!!

Es gibt schon unglaublich herzlose/gemeine Mitmenschen!
Sitzt man doch gemuetlich in einem Internetcafe und moechte neue Fotos auf travellerspoint aufladen und was widerfaehrt einem?!
Memorycard (Speicher der Digitalkamera) und das Verbindungskabel wird einem geklaut ;-(
Wenigsten hinterliess mir der Fiesling meine Kamera... doch was macht man mit einer Kamera ohne Memorycard... mmhhh... oder mit einem Verbindungskabel mit Memorycard ohne Kamera?! Und all meine Fotos sind floete!! Das darf ja nicht wahr sein!

Hier der polizeiliche Rapport
Mit 99% Sicherheit war es ein maennlicher Tourist, dunkelblondes kurzes Haar, zwischen 25-35 Jahre alt, ca 1.75m lang, 'easy' Sommerbekleidung tragend...
Alle Hinweise, welche zur Klaerung dieses Falles fuehren koennten, sind an Travellerspoints zu richten.
Finderlohn: 1'000'000kip

So verbrachte ich die ersten Stunden des heutigen Tages in allen Kamera-/Computershops, welches das Staedtchen zu bieten hat in der Hoffnung die Ausruestung ersetzten zu koennen. Echt aezend, wenn man immer die selbe Antwort erhaelt: "I don't know. Can't help you. I can't speak English..."

Doch wieder einmal ist das Glueck auf meiner Seite, denn nach 3h Suchen hat's doch noch geklappt. Gekostet hat mich der Spass 56 US$, was hier eine Menge Geld ist. Gestern habe ich fuer 30'000 Kip (= 3.5 US$) uebernachtet...

Eingestellt von sorella 22:44 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C7 Ausfluege um Luang Nam Tha-"City"

Die letzten Tage sind wie im Fluge verstrichen...

... und es gab so einiges tolles zu erleben:

Eines der Highlights war bestimmt eine Entdeckungsfahrt entlang eines kleinen Flusses.

Luang_Nam_Tha_Fluss.jpg

Es praesentierte sich ein abwechslungsreiches Landschaftsbild: vorbei an Reisfeldern, Fluesschen und durch urspruengliche Doerfer bis...

Wasserfall..Nam_Tha.jpg
... zu einem Wasserfall.

Unzaehlig oft gruesste man sich mit einem "Sabai Dee".
All die Schoenheit liess vergessen, dass man per laotischem Eingaenger unterwegs war.

Fahrradfah..d_Stein.jpg
Fahrradfahrt ueber Stock und Stein

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Reisfelder

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eines der Doerfer

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Beer Lao omnipraesent

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Mit diesem Public Bus ging's gemuetlich und gleichzeitig holprig zum naechsten Oertchen (Neu Khiaw, Nordlaos). Fuer die zu bewaeltigenden 120km brauchten wir rekordverdaechtige 8 Stunden!!). Neu Khiaw liegt irrsinnig idyllisch zwischen spitzen Huegeln und dem Nam Ou (Nebenfluss des Mekongs).

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Mein Guesthouse

Sicht_vom_Guesthouse.jpg
Sicht vom Guesthouse

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Rushhour heisst hier, wenn die Kinder von der Schule kommen.

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Zu "nampfen' gab's ein herrliches BBQ, welches unserem Fondue Chinois verwandt ist, jedoch neben Fisch/Fleisch mit viel Gruenzeug umrahmt ist. Mmmhh, mmhh...

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Mein neuer Kumpane Thomas aus Frankreich entpuppte sich als ebenso unternehmungslustig wie ich. So begaben wir uns auf eine Fahrradtour zu einer imposanten 30m tiefen Hoehle, welche waehrend des 2. Vietnamkrieges von laotischen Widerstandskaempfern als Hochburg benutzt wurde.

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Als ob es der Zufall nicht anders wollte, war mein franz. Geselle Geologe von Beruf... und so wissen wir nun ganz viel ueber die Entstehung von Stein, Kristallen und Hoehlen.

Slowboat.jpg
Per Slowboat ging's zu einem kleinen Dorf, welches einzig per Schiffsweg erschlossen ist.

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Was dies wohl ist? Ein Fahrkartenhäuschen!

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Und hier ist das Dorf, welches fuer zwei Tage mein Zuhause war.
Hier gaebe es mehr als nur ein paar Ratten (kein Wunder, denn die hygienischen Verhaeltnisse liessen zu wuenschen uebrig...)
-> Meine 7 Sachen habe ich sicherheitshalber aufgehaengt und mit einer reichen Portion Moskitospray versehen... passiert ist bisher nix. :-)

Kaffee_tri..ehrchen.jpg
Wird Kaffee hier tatsaechlich per Roehrchen getrunken?

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Diese Bombenhuelse aus dem 2. Vietnamkrieg wird heute als Eingangspforte benutzt

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Ueberbleibsel der franz Kolonialzeit

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laotische Apotheke

Und kaum angekommen ging's bereits auf die naechsten Dschungletrecks:

Dschungle.jpg
Kannst du hoeren wie's hier klingt?

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Manchmal waren die Wege gut...

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... selten sahen die "Pfade" auch so aus.

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Weggefaehrten

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Jaeger

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Hier hatte es sogar eine Bruecke

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Und bald schon ueberraschte mich der erste Blutegelbiss!! Klein aber oho!!

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Eines der besuchten Doerfer.
Die Jungs im Hintergrund sind mit saegen beschaeftigt.

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Hier haben wir die Fahrraeder gemietet.

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Mit diesem Ding wird Reis weiterverarbeitet.

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rechts im Bild das kulante Dorfoberhaupt bei welchem wir Mittagessen durften

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Wasserbueffel

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Wasserfall

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"Wasserkraftwerk"

Eingestellt von sorella 06:05 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C6 Laos - eine Flussfahrt die ist lustig...

per Schiffsweg von Nong Khiaw nach Luang Prabang

Huay_Xai.jpg
Nong Khiaw - Ausgangspunkt des Vergnügens

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Reise in Angriff genommmen werden kann:
- gemütlich per Slowboat (7stuendige Fahrt mit Stopps für total 12 US-Dollars)
- halsbrechersich und nicht minder gefährlich per Speedboat (2,5h Rennen für 10 US-Dollar)

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Slowboat Hafen

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speedboat - ein gefährliches lautes Unterfangen

Ihr könnt euch ausmalen, für was ich mich entschieden habe...
Yes, richtig: Slowboat

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Arbeitselefanten beim Beladen eines Transportschiffes

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Mekong

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Wasserbüffel

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"Whisky-Dorf" am Mekong

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Beer lao wird noch immer per Schiffsverkehr transportiert

Eingestellt von sorella 05:15 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C5 Luang Namtha - Nationalpark

Im Moment befinden uns nur wenige Kilometer von den Grenzen zu Myanmar und China entfernt.

Leck waren dies zwei tolle Tage!!
Zusammen mit einer humorvollen, taiwanesischen Begleitung und einer heimischen Fuehrung ging's zu Fuss auf eine zweitaegige 'Minority Village'-Tour. Meist umgeben von einem atemberaubenden Landschaftsbild - idyllische Reis-, Zuckerrohr und Gummibaumfelder, gefolgt vom Dschungeldickicht - wanderten wir zu 4 urspruenglich-traditionellen Doerfern.

Guesthouse..ck_ging.jpg
Guesthouse in Muang Sing (Stadtchen am Luang Nam Tha Nationalpark) bevor es auf den Treck ging.

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Jeff - unser Guide - fuehrt uns gekonnt durch die Gummibaumplantagen...

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... durch die Reisfelder...

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... und Zuckerrohrplantagen (links im Bild)
Frau in traditionellem Dress

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... und durch den Dschungel, wo wir dieser Dame begegneten. Im Korb befinden sich ca. 20kg frisch geerntetes Obst/Gemuese.

Selten_war..ehselig.jpg
Selten war der Weg (z.B. wegen fehlender Bruecke) etwas muehselig.

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Jeff, unser Guide.
Das Ding im Hintergrund sieht zwar wie ein Brunnen aus, ist jedoch ein "Wasserkraftwerk". Mit dem gewonnen Strom koennen abends einige Lampen erleuchtet werden.

Reisernte.jpg
Reisernte

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Eines der vier besuchten Doerfer.
Ja, wir befinden uns in etwa bei den Pfahlbauern.

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Dorfleben: Aus Bambusrinde wird ein Hausboden geflochten.

Unser_Nach..fen_wir.jpg
Unser Nachtlager befindet sich inmitten des Dschungels. Im Haus hinten links schliefen wir.

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Unser Nachtlager

Sicht_von_..Veranda.jpg
Sicht von der Veranda

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Gemeinsam bereiten wir unser Abendbrot vor...

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... und unser Fruehstueck.

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Das Leben findet v.a. auf den Verandas und Strassen statt.
Es war ein beeindruckendes Miteinander spuerbar. Man hilft sich bei der Arbeit, bei der Kinderbetreuung, beim kochen... man ist sich sehr nahe/ verbunden.
Die Leute besitzen wenig, sind glaub's jedoch mindestens ebenso gluecklich wie wir Westler.

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Schulstube (leer da Sonntag).

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Allerlei Getier (Gefluegel, Katz und Hund bis Geiss, Kuh und Schwein) fuehlt sich im Dorf pudelwohl.

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Mit diesem Ding werden Voegel gefangen ... und schliesslich verspeist.
Funktionieren tut's wie eine Art Maeusfalle hingegen mit Termiten als Lockmittel.

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Dieses 'Sternending' im Vordergrund bedeutet, dass uns der Zutritt zu diesem Dorf wegen einer Zeremonie untersagt sei...

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... doch unser Guide konnte sich mit Lao Lao (50%er Schnaps) 'einkaufen'. Die Freude der Bewohner schien gross zu sein.

Nach dem Abendessen bestanden die Bewohner darauf, uns mit einer traditionellen Massage zu verwoehnen. Hierzu sei soviel gesagt: knacks, knacks...

NAM HA OEKOTOURISMUS PROJEKT

Vielerorts hinterliess Tourismus unwiderrufbare Folgen fuer Land und Leut. Hier versucht man sich deshalb mit Oekotourismus. -> www.unescobkk.org/cultur : Luang Nam Tha

Jeder Guide - meist ein Farmer, Bauer oder Lehrer - darf max. einen Treck pro Monat leiten (-> er bleibt vom Tourismus unabhaengig) und jedes Dorf wird max. zweimal woechentlich besucht. So erhaelt der Besuchende einen authentischen Einblick ins Leben urspruenglicher Lebensformen / Kulturen ohne diese zu zerstoeren.

Eingestellt von sorella 22:39 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C4Eigentlich war fuer heute ein "mega cooler" Tag gedacht...

32 °C

Der Plan war folgender:

... Das Pha That Luang (DAS Nationalheiligtum) in Vientiane besichtigen.
... Textilkurs: weben und einfärben von Seide (Hilfsprojekt, welches benachteiligte Frauen unterstuetzt)
... Abflug mit Laoairlines nach Luang Nam Tha (Nationalpark)

... aber so sollte es nicht werden.

Das Guesthouse vermochte wegen fehlendem Telefon (!) meinen Flug nicht rueckzubestaetigen, was gemaess Reisefuehrer gerade bei Laoairlines von zentraler Rolle waere. -> Man hatte wiedermal Verstaendigungsschwierigkeiten...
... doch gluecklicherweise sind Laoten von hilfsbereiter Natur und man konnte sich nach einem 45-minuetigen Hin und Her vom ersten Schrecken bald erholen.
(Keiner der Beteiligten war in Besitz der Telefonnr der Airline. Warum stehen derart zentrale Dinge weder in den Reiseunterlagen noch im Reisefuehrer!?!)

DOCH leider sollte es bei diesem ersten Schrecken nicht bleiben:
Am Geldautomaten musste ich erfahren, dass meine Postkarte (= mein Geldhahn) hier offenbar von keinerlei Nutzen sei. Darueber war ich sehr erstaunt, denn a) funktionierte sie bisher ueberall - von Suedafrika, Ungarn, Namibia und Botswana... ja sogar in der Mongolei und b) wurde mir zuhause etwas anderes gesagt!!

Was man in solchen Situationen so macht? Erstmals verbleibende Moneten zählen... und kontrollieren, ob man sich vielleicht nicht doch verzählt haben möge... Mit Entsetzen rechnete ich mir aus, dass es mit meinen verbleibenden Dollars doch sehr knapp werden koennte. So begann ich bereits den Teufel an die Wand zu malen...

Spontan sah ich einzig eine Moeglichkeit: Tagesprogramm zugunsten wichtigeren Angelegenheiten umkrempeln!!!
Nun waren Lösungen gefragt: Sollte ich mein Glueck an einem Geldautomaten im nur12km entfernten Thailand versuchen? Dass meine Postcard in Thailand akzeptiert wuerde, wusste ich mit 99%-iger Sicherheit. Richtig - 99% sind keine 100%, ... aber beinahe - oder nicht? Mmhh. Aber ob es in diesem Staedtchen am Grenzuebergang ueberhaupt einen Geldautomaten gäbe? Es war ein Dilemma und ich steckte mitten drin!!!!
Bald realisierte, dass das Chartern eines Tuk Tuk's nach Thailand in meiner misslichen Lage zu kostspielig ausgefallen wäre, denn auch das Touristenvisum haette berappt werden muessen. Die andere Variante per Public Bus wäre sehr zeitaufwendig gewesen und hätte mir definitiv den Flug zur nächsten Destination gekostet.
Zugegeben in einer solchen Situation kommt man doch arg ins Schwitzen!!!
So blieb mir nichts anderes uebrig, als mein Glueck bei weiteren Geldautomaten/Banken zu versuchen - erfolglos!!!
Tief im Bauch spuerte ich, dass alle guten Maechte auf meiner Seite waren. Dies minderte hingegen meine Angst vor den Geldautomaten nicht in geringster Weise: Wuerde meine Karte beim x-ten Versuch eingezogen werden? Ohjee... Die Konsequenzen dessen könnt ihr euch ausmalen! Was blieb mir übrig? Ich probierte es mutig weiter.
Wie ein Wunder sollte es 10 Minuten vor Abflug nach dem x-ten Apparat doch noch klappen! Ich haette die ganze Welt umarmen koennen!!
Diese Erfahrung zeigte mir, dass man im Endeffekt doch abhaengiger von Geld ist, als dass man dies eigentlich sein moechte/ glaubt zu sein.
Nun galt es die ersehnte ca. 3cm dicke Beige einzustekcne und ...
... so fuehrte mich doch noch ein Tuk Tuk zum Flughafen. ACH HERJEEE - DIE ERLEICHTERUNG WAR RIESIG!!

internationaler Flughafen der laotischen Hauptstadt

Erstaunt war ich über die Winzigkeit des Flughafens. (Der gesamte Anlage war kleiner als ein halbes Fussballfeld!!)

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Anzeigetafel am Flughafen in Vientiane

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Check-In-Halle in Vientiane etwa so gross wie zwei Wohnzimmer. ;--)

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Hinter dem Check-In-Desk wurde das Gepaeck direkt durch die Schiebetuere geschoben - direkt auf die Startbahn!

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Gepaecksausgabe in Luang Nam Tha. Dieser Provinzflughafen erwies sich als noch kleiner

Eingestellt von sorella 20:32 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C3 Mein erster Tag in Vientiane (Laos)

overcast 31 °C

Der Start in den Tag praesentierte sich als buntes Bild:
zum Morgenessen gab's franz. Baguette mit Butter / Marmelade, leckere einheimische Fruechte, Weisswuerstchen, frittierter Schinken, Spiegelei mit POMMES und Kaffee...
... Bestellt hatte ich eigentlich Fruechte, Butterbrot und Tee!
Yes, ich glob oh, da gab's mehr als nur ein paar minuzioese Kommunikationsschwierigkeiten...
Drueckt mir die Daumen, damit es morgen beim einheimisches Fruehstueck (Nudelsuppe) besser klappt.
Anschliessend ging's per Mietfahrrad auf Stadtrundfahrt: Zu sehen gab's wunderpraechtige Wats (Tempel) in grosser Zahl, Tuk Tuk's (3raedrige Taxis), Moenche, den Praesidentenpalast und und und...

Am Talat Sao
(Strassenmarkt) konnte der Durst mit einem leckeren Smoothie geloescht werden. Irgendwie ist es doch verrueckt, was es auf diesem Markt alles zu bestaunen gibt... z.B Schnapps mit eingelegten Kobras... Ja, du hast richtig gelesen!! Offenbar findet auch dieser seine Abnehmer und zwar nicht als Staubfänger im Wohnzimmergestell...

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Talat Sao - eingelegter Kobraschnaps

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Wat Si Saket - einige der 7000 Buddhas in dieser Tempelanlage.

Im Wat Si Saket (wunderschoene Tempelanlage mit insgesamt 7000 Buddhas!), stand ich versehentlich auf ein halbverhungertes Kaetzchen. Leck - der Schreck sitzt noch immer tief! (Hoffentlich einzig auf meiner Seite).
Gluecklicherweise schien es dem Kaetzchen schon bald besser zu gehen...

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Das arme Getier, als es wieder schnurren vermochte.

Bei dieser Gelegenheit wurde ich von Monk Bew angesprochen, welcher mir eine 1.5-stuendige Fuehrung in seinem Wat (Tempel) anbot. Er wolle spaeter Tourismus studieren und wuerde sich gerne mit mir in der engl. Sprache ueben. Dankend nahm ich dieses Win-win-Angebot an. Es oeffnete sich mir ein spannender Einblick in eine fuer mich unbekannte Welt.

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Wat Si Muang - Tempel von Monk Bew

Das Abendbrot entpuptte sich als kulinarischer Hoehenflug. Mit einer talentierten Koechin (deren Kenntnisse der westlichen Sprachen meiner der oestl. glichen) ging's per 'Tuk Tuk' (dreiraederiges Taxi) zum Markt und anschliessend in die Kueche. Mmhh!!!!

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Kochkurs

Hier ein paar Bilder:

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Praesidentenpalast
Eines der vielen Ueberbleibsel der franzoesischen Kolonialzeit.

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Moenche vor dem Praesidentenpalast

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Patuxai - laotischer Triumpfbogen.

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In Begleitung zweier toller Muenchner ging's per Public Bus zum doch ziemlich skurillen Buddhapark.

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Tuk Tuk Stand

Bald geht's per Flugi in ein Naturreservat...

Eingestellt von sorella 03:56 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C2 Anreise nach Suedostasien

1. kommt es anders und 2. als man denkt...

overcast 30 °C

Der Auftakt zu meiner Suedostasienreise war umgeben von mehr als nur einer Spur Abenteuer und Nervenkitzel! Wegen Stoerungen hydraulischer Natur, verschob sich der Abflug um satte 2.5 Stunden! Als Wiedergutmachung für die entstandenen Unannehmlichkeiten wurde ich in Singapur Flughafen mindestens ebenso kulant wie Paris Hilton empfangen und exklusiv per Golfwaegelchen durch die Flure chauffiert - wohl in der Hoffnung, den Anschlussflug doch noch zu erwischen... Mit einem Ferrari und einer grossen Portion Glueck haette es vielleicht knapp noch reichen moegen... Nanu, hab ich mir gedacht... sind wir um eine grazioese Erfahrung reicher. (= Anschlussflug war verpasst.)

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Vom Golfwaegelchen aus. (Singapur)

Die daraus resultierende Wartezeit sollte selbstverstaendlich sinnvoll genutzt werden... Es standen mir 3 Varianten zur Wahl:
1. Jetlag auf den "aeusserst" bequemen Flughafenstuehlen ausschlafen
2. Stadterkundung in Singapur
3. Stadterkundung in Bangkhok

Natuerlich nahm ich die Gelegenheit vollends wahr, um exklusiv fuer Travellerspoint ein paar Schnappschuesse zu schiessen und entschied mich für letzteres.

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Wat Pho ist der aelteste Tempel Bangkhoks. Es handelt sich ausserdem um das groesste Kloster Thailands (8ha!).

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Im heiligen Schrein des Wat Pho liegt der groesste Goldene Buddha Thaildans (stattliche 15m hoch und 46m lang).
Die liegende Position bedeuted, dass er bereits alle Leiden des Lebens hinter sich hat und erloest/erleuchtet wäre.
Wat Pho (Bangkhok)

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Wat Pho (Bangkhok)

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Der Setzling dieses Baumes stamme vom Baum ab, unter welchem Buddha erleuchtet wurde.
Wat Pho (Bangkhok)

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Nachbild von Marco Polo. Ja, hier war er ebenfalls.

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Mein kulanter Taxifahrer.

Als ich dann zu sehr spaeter Stunde doch noch in Vientiane (Hauptstadt Laos) ankam, wurde mir ploetzlich sehr Bange zu Mute:
Was wenn wegen der Verspaetung mein Bett/Moskitonetz bereits vergeben waeren?
Ich sah mich bereits auf offener Strasse campieren, denn dem Reisefuehrer entnahm ich, dass im Moment augerechnet hier ein Festival stattfinden wuerde - ein Festival, welches Besucher in grosser Zahl anziehe wuerde...

... doch 1. kommt es anders und 2. als man dachte.

Eingestellt von sorella 03:30 Archiviert in Laos Kommentare (0)

C1 Langsam wird´s so richtig konkret!

In knapp 2 1/2 Wochen geht´s los...

... und ihr könnt es kaum glauben wie grenzenlos die Vorfreude auf dieses Abenteuer in den "wilden Westen" - mmh "braven Osten"? ist. Manche Mitmenschen können es kaum fassen, was ich da so plane. Um ehrlich zu sein: ich auch nicht!! Einzelne scheinen sich bereits im Vorfeld zu sorgen... Aber liebe Leute, ich versprech´s, kehre heil wieder heim!

Ob ich vorbereitet bin? Na klar: von den Flugtickets bis zum Reiseführer ist alles organisiert, einzig das Visum fehlt noch... wird direkt bei der Anreise beantragt (Laoten scheinen von unbürokratischer Natur zu sein).
Seit vorgestern steht auch schon meine erste Bleibe in Vientiane fest (Hauptstadt Laos) -> Bild
Der Inhaber sei ein begnadeter Fan der laotischen Küche und biete Kochkurse an - inkl. Gang zum Markt!!! Oui, je te promis - dieses Angebot wird vollends ausgekostet!!
All die prächtigen Sehenswürdigkeiten plane ich per Mietradel auszukundschaften.

Welch tolles Gefühl es ist, wenn ein LEBENSTRAUM naht!

thongbaybungalows.jpg
rooms_vte4.jpg
meine erste Bleibe: Guesthouse mit Dschungel als Garten

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Für den Kochkurs werden die Zutaten frisch am Markt gekauft!

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Papayasalat - ach wie lecker!

Reisegepäck
Was/ wie viel packt man für einen 7.5 Wochen langen Urlaub? Soll das Maximum von 24 kg ausgeschöpft werden? Alles Wichtige und vielleicht doch Unnötige mit dabei... und dann sei zu bedenken, dass einem wohl nur selten ein Tragelefant zur Verfügung stehe... also doch eher weniger packen? Wie würdest du entscheiden?
Nach reichlicher Überlegung beschloss ich, so wenig wie möglich zu packen. So wiegt mein Gepäck bei Abflug rekordverdächtige, unglaubliche 7.5 kg (inkl. Handgepäck!!). Bis zum jetztigen Zeitpunkt scheint nichts zu fehlen... Jupieee!!! ... von A wie Moskitonetz bis Z wie Wäscheleine, Schokolade und improvisiertem Dschungel-WC ist alles dabei... ;-)

[b]Zitat des Tages:

"He who would travel happily must travel light."
Antoine de St. Exupery

Eingestellt von sorella 23:33 Archiviert in Schweiz Kommentare (0)

B Sommer 2008: Überraschungsferien...

... ins Land des "blauen Himmels"

25 °C

Diesen Sommer (2008) wurde ich durch meinen Freund mit Ferien überrascht.

Im Vorraus wusste ich einzig folgende zwei Dinge(!):
1. es braucht ein Visum (musste schliesslich unterschrieben werden)
2. Temperaturen: um die 28 Grad

Damit auch ich wusste, was es zu packen galt, erhielt ich eine Packliste.

Die Überraschung war echt ein Knaller!!
Mit einem uralten, russischen, umgebauten Militärbus (andere Gefährte überleben die dortigen Strassen nicht!!) ging´s ab...
... von Jurtencamp zu Jurtencamp!!!!

Kannst du die Destination ausmachen?

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Die 3 Nationalsportarten:
1. Ringen (Busfahrer gegen mich)
2. Bogen schiessen
3. Reiten
(Kein Witz!!)

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Eines unserer Jurtencamps.

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Gebetsmühlen

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Buddhismus gemixt mit Schamanimus
Oft begegnet man diesen"Ovo"s (Steinhaufen mit meist blauen Tüchern).
Wer an einem Ovo vorbeifährt/-reitet, sollte 3x drumherum gehen sowie Opfergaben wie Vodka oder Stutenmilch in alle vier Himmelsrichtungen sprenkeln. So seien einem die Geister gut gesinnt.
(kein Witz!)

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junge Mönche in Ulan Bator (Hauptstadt der M.)

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Oft werden Tempel durch in Stein gehauene Löwen bewacht.

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Touristen-Show... und doch war's schön.

0,3 Menschen pro Quadratkilometer...
Stundenlang sind wir durch die Weite gefahren, die wunderschöne sich langsam verändernde Landschaft beobachtend, manchmal ein Lied singend (singfreudiger Reisetrupp - hollerii, holleraa, holleroo ;- ) ) und dann... plötzlich...

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... begegneten wir dem Hab und Gut...
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... dieses Nomaden.

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Was für eine Freude es war, das Geschehen an dieser Wassertränke zu beobachten.

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Eng sitzt es sich auf einem m. Sattel.
Auffallend viele Landsleute sind mit O-Beine bestückt...

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Auf Besuch
Äusserst gastfreundlich wurden wir von verschiedenen Nomadenfamilien aufgenommen und mit allerlei Häppchen "verwöhnt".
In diesem Lederding befindet sich Airag (= gegorene Stutenmilch) - sehr eigenartiger Geschmack!

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Bremer Stadtmusikanten?

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Dschingis Khan trohnt vor dem Parlamentsgebäude in Ulan Bator

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Sala - unser Busfahrer

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Bei jeder Rast wurde am Gefährt (alter, umgebauter, russischer Militärbus) "herumgedökterlt".

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Diese Zapfsäule funktioniert einzig, wenn von Hand gepumpt wird!

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Immer wieder begegneten wir Kamelen... irgendwie doch ein majestätisches Geschöpf!

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Sonnenuntergang in einem der Jurtencamps (Nomaden"haus")

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eingeladen bei einer Nomadenfamilie

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echte, versteinerte Dinoeier
Die M. ist reich an Dinosaurierfundstellen.
Ein hier gefundener Dino wurde dank Jurrasic Parc weltberühmt!

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Fastfoodrestaurants gibt´s überall -> siehe Schild
;-)

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Fleischverkauf in einem 0815 Shop.
Kein Wunder litten bald alle Teilnehmer der Reisegruppe (ausser Reiseleitung und Fahrer) an Magenproblemen:
Entweder ging gar nix mehr oder wir waren an allen auch nur erdenklichen Stellen undicht...

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Jupiiee - was für Glückspilze wir sind: wir konnten einige der wenigen Prewalkskipferde (DAS Urpferd) erspähen!!

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Kamelritt durch die Wüste Globi - ähm Gobi. ;-)
Mein Freund war gesegnet mit einem "hyperaktiven" Getier.

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Aussicht vom Jurtencamp auf die Wüste Gobi

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Ein Match gefällig?
Hintergrund: Wüste Gobi.

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"Ein Kamelritt der ist lustig, ein Kamelritt der ist schön... lalala...lalalala..." ;-)

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eine weitere Transportmöglichkeit

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Immer öfter thronen TV-Schüsseln vor den Jurten... ;-(
Vordergrund: Unsere zwei Busfahrer

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Yak

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Erdene Zuu (Kloster) in Karakorum.

Als Hauptstadt des von Dschingis Khan errichteten Grossreiches,...
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... welches sich von China bis zum heutigen Irak erstreckte, war Karakorum einst eine äusserst einflussreiche Stadt.
Im 21. Jahrhundert ist davon wenig zu spüren, denn leider wurde sie 1388 durch China dem Erdboden gleichgemacht. Peking solle das Zentrum der geballten Macht werden...
Aus den verbleibenden Steinen wurde das definitiv sehenswerte Erdene Zuu errichtet (-> Abb. zeigt ein kl. Gebäude des riesigen Klostergeländes)

Die Zeremonie im Gebetssaal war äusserst spannend... Einzelne Mönche schrieben lieber SMS anstatt zu beten...

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Ach wie wunderschön dies klang!!
Irgendwie eine Mischung zwischen Karl May´s Winnetou und chinesischer Folklore.
Im Vordergrund: Pferdegeige
Etwa so hat´s geklungen:
http://de.youtube.com/watch?v=P3fXgo93TIA

Kannst du dir vorstellen wie Kehlkopfgesang klingt?
http://de.youtube.com/watch?v=NOsGvs1FZDs&feature=related

Und... konntest du die Destination erraten?
Bingo - die Mongolei.


Die Mongolei als Touristendestination...

...Ein weites Land, etwa 4 mal so gross wie Deutschland, 20 mal so gross wie Österreich und 40 mal so gross wie die Schweiz mit nur 2,5 Millionen Einwohnern. Hunderttausende Quadratkilometer unberührter Natur, die für Europäer fremde wie faszinierende Kultur der Steppennomaden, deren berühmte Gastfreundlichkeit, urtümlicher Kehlkopfgesang zur Melodie der klassischen „Pferdekopfgeige“ und ein stolzes Volk mit langer Tradition – das ist MONGOLIA.

In der Mongolei, dem Land der Khaane, verbinden sich mystische Tradition und ursprüngliche Natur zu einem atemberaubenden Erlebnis. Nationalparks, Naturreservate und Schutzgebiete zeigen auf 18 Mio. Hektar in beeindruckender Weise den besonderen ökologischen Reichtum des Landes. Wie die Landschaft ist auch das Nomadenleben von erstaunlicher Vielfalt.

Unterschiedliche Regionen und Ethnien bringen unterschiedliche Rituale hervor, andere Tänze und Lieder, Kleidung und Kunstwerk, Kultur und Religionen. Die kulturelle Vielfalt wird durch eine endlose und mächtige Natur geprägt. Tänze und Lieder erzählen von der Weite der Steppe, dem ewig blauen Himmel, der Mutter-Erde, von den Menschen, den Tieren, den Göttern- und der Liebe zur Heimat Mongolei.

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Grösster Fluss der Mongolei.

Eingestellt von sorella 12:36 Archiviert in Mongolei Kommentare (0)

A South Africa - Cape Town

Eine geniale und aufregende Mischung aus Afrika, Europa, Karibik und Kalifornien.

sunny 18 °C

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Im Frühjahr 2008 zog es mich zum 4. Mal ins südliche Afrika. Dieses Mal galt es in einer ärmlichen Schule zu unterrichten. Wie anders Schule auch noch sein kann! Eine mindestens ebenso spannende wie auch erschreckend herzzerreissende Erfahrung ...

... Zurück im Mutterland angekommen, entschied ich mich mit grossem Eifer eine Spendenaktion zu starten... bald waren stolze Fr. 1'500 beisammen!
(Es kostet lediglich Fr. 40.-, um der gesamten Township-Schule eine warme Mahlzeit zu ermöglichen)

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Mein Einsatzbereich: 36 Kinderlein in einer Klasse

... doch natürlich kam auch an den Wochenenden kein bisschen Langeweile auf:

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Tafelberg - Blick vom Schulhaus!!!
Das Wahrzeichen Kapstadts ist der 1086 Meter hohe Tafelberg, welcher zum Nationaldenkmal ernannt wurde und auf dem es mehr Pflanzenarten gäbe als in ganz Grossbritannien.

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Boulders: Pinguine gibt's auch in Afrika!

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Boygroup für Touris

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Falsch! Muizenberg liegt nicht in Holland sondern südlich von Kapstadt.
Südafrika hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit
-> Holländer und Briten stritten sich um's "Kap der guten Hoffnung" -> Seeweg nach Indien

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Kap der guten Hoffnung

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Sicht vom "Kap der guten Hoffnung"

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Apartheid - ein dunkles Kapitel südafrikanischer Geschichte... und leider auch heute noch spürbar ;-(
Foto: geknippst im Apartheid-Museum (District Six)

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Weindegustation
Eigentlich bin ich ja alles andere als eine Weinliebhaberin...
....und wäre mit dem "auf-der-falschen-Strassenseite-Fahren" bereits schon genug beschäftigt gewesen... doch wenn wir uns schon in Stellenbosch befinden (einer der bekanntesten Weinberge Südafrikas), meldete sogar ich mich für die Weintour an. Für läppische 15 Rand (umgerechnet Fr. 2.50) wurden wir während 1.5 Stunden durch die abgebildete Dame sehr professionel in die Kunst des "Weinedegustierens" eingeführt und durften an 15 verschiedenen, erstklassigen Weinen zippen.

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Wohin mich die Wege noch führen werden?
Aufgenommen an der malerischen und leider völlig überloffenen "Waterfront". Die Waterfront wäre DIE Touristendestination Kapstadts..., so zumindest steht's im Reiseführer.
Unendlich viele Touris, masslos überteuerte Preise, wenig bis nichts Sehenswertes... dafür umso mehr Kitsch: Mich hat sie nicht aus den Socken gehauen.

Hintergrundinfos über Kapstadt
Der holländische Seefahrer und zugleich erste Kapgouverneur Jan van Riebeeck, der 1652 in der Tafelbucht festmachte, war der eigentliche Gründer Kapstadts. Im Tal zu Füssen des Tafelberges legte er einen Gemüsegarten an für die an Vitaminmangel leidenden Seeleute, die auf dem Weg nach Indien vorbeikamen. Er tauschte Vieh mit den Khoi, liess ein Krankenhaus und ein Dock bauen und legte die Fundamente der Festung.

Kapstadt, die Stadt an der Südspitze Afrikas, wird oft in einem Atemzug genannt mit Rio de Janeiro, Sydney oder San Francisco. Und das mit Recht! Die Symbiose aus Grossstadtflair, der bezaubernden Lage am Ozean, der interessanten Geschichte und dem schönen sowie abwechslungsreichen Hinterland gefällt hier vielleicht sogar mehr als in den anderen Metropolen. Zugegeben, Kapstadt ist kleiner, und noch immer hängen ihr die Apartheidt sowie die Folgen daraus an. Doch mit der politischen Wende Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre hat sich vieles geändert.

Eingestellt von sorella 13:36 Archiviert in Südafrika Kommentare (0)

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