Reise blog von Travellerspoint

J1 - Ferıenduft lıegt ın der Luft

fratello: "Wıe waer,s mıt Ferıen?"

sorella: "Ja klar!"

...

sorella: "Wıe waers mıt eıner hochalpınen Tour wıe der Mont-Blanc-Umrundung oder mıt medıterranem Kulururlaub ın Mazedonıen?"

Spannende Gespraeche mıt wachsender Vorfreude versuessten unsere Zweısamkeıt bıs dann fratello mıt eıner neuen, noch schoeneren Idee herausrueckte:
fratello: "Was haeltst du von Ueberraschungsurlaub ıns Blaue?"

Bald schon lag eın ın Zeıtungspapıer eıngehuellter Reısefuehrer ın der Wohnung. (Idee von fratello, damit sorella die Reisedestination nicht ausmachen könne). Eınzig einige Famılıenmıtglıeder und Bekannte waren eıngeweıht... rutzdıbutz befanden sıch dıe beıden ım Zug ın Rıchtung Flughafen... ım Flugzeug ın dıe ... xy!! Orıent aufgepasst: wır kommen!!!

P.S. Dırekt vor Abflug waren wır beıde zu eıner wunderschoenen, edlen Hochzeıt zweıer lıeben Mıtmenschen geladen und vıellıcht moege euch dıe Vorstellung unserer Kleıdung mıt Backpack erlustıgen: Stellt euch also sorella ım eleganten Ballkleıd und fratello ım schıcken Anzug vor und zwar je mıt eınem (ca 7.5 kıloenıgen) Backpack am Ruecken ... Wahrlıch eın grazıoeser Auftackt zu neuen Abenteuern...

Zıtate des Tages:

"A journey of a thousand miles must begin with a single step." "
Lao Tzu


"De tous les livres, celui que je préfère est mon passeport, unique in octavo qui ouvre les frontières."

(Alain Borer)

Eingestellt von sorella 05:11 Archiviert in Schweiz Kommentare (1)

I6 - "Achse der Boesen!" (G.W. Bush)

Wie alles begann

Eigentlich wäre für heute eine Stadterkundung in Amman (Hauptstadt Jordaniens) geplant gewesen. Noch etwas schlapp der letzten Tage wollten wir uns in einem landestypischen Teehaus durch einen Tee oder einen "Turkish Coffee" stärken. Wie so oft befanden sich im Teehaus viele Senioren... und w i r . Da der 85-jaehrige Alleininhaber dem Ansturm der Bestellungen von Wasserpfeife, tuerkischem Kaffee und Minzentee unmoeglich nachkommen vermochte, erbot sich ein ca. 35jähriger Herr als dessen Unterstützung an. (Zu diesem Zeitpunkt hielten wir ihn noch fuer einen Kellner).

So ueberreicht uns (der junge Herr) die beiden kraeftigen Tees à la "Jordanian Way", sprich als 1. wird der Gentleman bedient. Ein Maennlein am Nachbartischchen erwiderte etwas frech: "Hussam (so hiess der Kellner), what about Ladies first?!" und schaute zu uns rüber.

Hussam erklaerte sich uns etwas unbeholfen, ja gar plump: "Women in Jordan are not important." (und dies sei der Grund, weshalb er zuerst fratello (also den Mann) bediene)
Unsere okzidentalen Blicke schnitten sich fragend...
... und die kulturinteressierte, emanzipierte Seite sorellas konnte eine derartige Aussage nicht unbelassen stehenlassen.

sorella: "Why are Jordanian women not important?"
Hussam: ...
sorella: "Yes, but cooking and children are very important matters!"
Hussam:...
Natürlich wusste ich, dass ich als Frau mit diesen Bemerkungen durchaus provozierend wirken musste. Fratello versuchte positiv auf mich zu wirken, doch war ich nicht zu stoppen...
... und alsbald befanden wir uns mit der immer groesser werdenden Maennerrunde in Konversation. Vermutlich stellst du dir nun ein Wortgefecht über Frauenrechte vor - aber nichts dergleichen! Jordanier erlebten wir bisweilen als sehr kultiviert und humorvoll. So nahm das Gespräch seinen Gang.
Irgendwann waren unsere Teegläschen ausgetrunken und der Tee bezahlt und...

Eigentlich wollten wir ja auf Stadterkundung...
... und fragten Hussam bei der herzlichen Verabschiedung, in welcher Richtung die Zitadelle und das Kolluseum (Hauptsehenswuerdigkeiten Ammans) laegen. Hussam zeigte uns nicht nur den Weg, nein, er fuehrte uns in die Anlagen, bezahlte alles Tickets, Tees, Kaffees und Fruchtsäfte, die unsere Wege kreuzten. Ihr koennt euch kaum vorstellen, mit welch Inbrunst Hussam aggierte und mit welch ideenreichen Varianten wir versuchten (erfolglos!!) weitere Einladungen, Bezahlungen und Geschenke abzuwehren! Wir waren bereits sehr ergriffen, gar baff und wollten ihn als Dankeschoen zum Mittagessen einladen (welches er geschickt hinter unserem Ruecken bezahlte) und als wir einen Schmuckshop passierten, beschenkte er mich mit einer wunderschoenen (kitschigen) Kette! Abends lud er uns erneut in seine Stammbeiz "Jordan Bar" ein (wir wollten uns erneut revanchieren), servierte uns einen Tisch voll "Mezze" (arabische Aperohaeppchen), beschenkte auch fratello mit Schmuck (einer rosafarbenen, kristallenen Kette, die einem Rosenkranz glich), bezahlte nicht nur alle bereits konsumierten Getraenke, sondern ueberreichte dem Inhaber (vor unseren Augen) zahlreiche Geldscheine, welche wir doch bitte bitte bitte waehrend der Folgetage einloesen sollten...
Wir versuchten wirklich alle nur erdenklichen Varianten, um weitere Ausgaben seinerseits zu stoppen, ohne natuerlich seine Gefuehle zu verletzen... doch Hussam war nicht zu stoppen! (Mit der Zeit kommt man sich echt "schaebig" vor!)
Wir erahnten die Enttaeuschung seinerseits, falls wir der Einladung - seine Familie kennen zu lernen - nicht nachgekommen waeren und so befanden wir uns nur 12 Stunden spaeter im Kreise seiner etwas groesser geratenen Familie, welche uns hoechst gastfreundlich aufnahm und mit "Maglouba" (Reis, Gefluegel und Erbsen) in horrenden Mengen verkoestigte. Unterdessen gehoerten wir bereits zur Familie, wir sollten dort wohnen, essen, schlafen und und und... Hussam haette uns sein letztes Hemd gegeben!!

Herrn Bush, wir erlauben uns Ihre Flauskel gemaess unseren Erfahrungen wie folgt abzuaendern:
von "Achse des Boesen" zu "Achse der Gastfreundschaft"!!!

Zitate des Tages:
"Reisen ist tödlich für Vorurteile."
Mark Twain (1835 - 1910).

"Reisen sollte nur ein Mensch, der sich ständig überraschen lassen will."
Oskar Maria Graf.

Eingestellt von sorella 05:39 Archiviert in Jordanien Kommentare (0)

I5 - Petra - eines der neuen 7 Weltwunder

Die rosarote Stadt der Nabatäer

10 °C

Eines der wohl faszinierendsten Gesamtkunstwerke (Bauwerk waere verfehlt), ist Petra – die sogenannt "rosarote Stadt der Nabatäer". Fast perfekt erhalten, mit beinahe 40 Meter hohen, in den Sandstein gemeiselten Fassaden kann man schon mal vor Ehrfurcht erstarren!!

Die Wurzeln von Petra reichen um die 11'000 zurück und ist somit eine der ältesten Siedlungen im Mittleren Osten.
Dank ihrer strategisch günstigen Lage am Kreuzungspunkt mehrerer Karawanenwege ("Weihrauchstrasse"), die Ägypten mit Syrien und Südarabien mit dem Mittelmeer verbanden, entwickelte sich die Stadt vom 5. Jahrhundert vor bis zum 3. Jahrhundert nach Christus zu einem bedeutenden Handelsplatz und einer wohlhabenden Stadt mit bis zu 30'000 Einwohnern.

Der Siq (-> Foto), eine enge, 1.2km lange Schlucht, führt majestätisch in die historische Stadt hinein. An so mancher Stelle ist sie nur drei Meter breit, während sich die Wände hundert Meter in die Höhe erstrecken. Ganz plötzlich eröffnet sich dem Wanderer der Blick auf den Khazneh, dem Wahrzeichen und wohl beeindruckendsten Gebäude der Stadt. Khazneh bedeutet Schatzhaus, doch scheint dieses Meisterwerk eher als Tempel oder Begräbnisplatz genutzt worden zu sein. Die Kulisse beeindruckt und wer sich beim Anblick des Kazneh fragt: "Warum kommt mir dies so bekannt vor?", der irrt nicht, denn hinter den Mauern des Tempels fand Indiana Jones den letzten Kreuzritter und den von ihm bewachten Heiligen Gral.

Doch die Hauptattraktion von Petra ist eigentlich Petra selbst bzw, was uns davon noch erhalten ist: Das Schatzhaus, das Theater, das Ad-Deir-Kloster, die Gräber der Königswand, die Kolonnade im einstigen Stadtzentrum und Opferaltare sind die Highlights. Doch abseits dieser Monumente gibt es Infrastrukturleckerbissen der Antike wie Wasserleitungen und Hochwasserschutzkanäle, die seinerzeit das Leben in der Felsenstadt überhaupt erst ermöglichten.

in Petra angekommen!

in Petra angekommen!

Wadi Musa - Neu-Petra

Wadi Musa - Neu-Petra

Eingang zu Petra - der 1200m lange Siq

Eingang zu Petra - der 1200m lange Siq

wer kennt dieses Weltwunder nicht - the Treasury in Petra

wer kennt dieses Weltwunder nicht - the Treasury in Petra

the Treasury (die Schatzkammer)

the Treasury (die Schatzkammer)

Treasury mit Kamel

Treasury mit Kamel


... und ganz zu oberst das Kloster von Petra

... und ganz zu oberst das Kloster von Petra


das Kloster

das Kloster

Eingestellt von sorella 06:06 Archiviert in Jordanien Kommentare (0)

I4 - Weiterfuehrung von I3

Wie es der Zufall nicht anders wollte, trafen wir einige Tage spaeter erneut auf Alis Cousin - dem Besitzer des "Bleifoehns" (Pistole), vgl Eintrag I3. Promt lud uns dieser zu sich nach Hause ein und entpuppte sich als virtuosen (Beduinen-)Gitarristen und Saenger (vgl Video!!), welcher uns und einige weiter Cousins auf humorvolle und stimmungsvolle Weise freudig unterhielt.

Zum Thema Familie:
Alis Vater ist bekennender Polygam. So hat Ali 8 Brueder, 4 Schwestern und 26 Cousins.
Eine beachtliche Anzahl seiner engeren Verwandtschaft durften wir persoenlich kennen lernen.

Videos folgen noch!!!

Eingestellt von sorella 09:43 Archiviert in Jordanien Kommentare (0)

I3 - Beduinenwhisky, Lagerfeuertanz und Pistolensalven

Wadi Rum mit seinen Ayers-Rock-artigen Felsformationen wird wohl bald zu einem der 7 Naturweltwunder der Welt gekroent. Zusammen mit einer franzoesischen Reisebekanntschaft wollten wir die Faszination dieser Wueste entdecken und ein weiteres Mal sollten wir mit einer reichlichen Portion Glueck gesegnet werden:
So trafen wir auf Ali, einem waschechten Beduinenjuengling, welcher uns in seinem nicht ganz neuen Wuestenschiff (einem 4x4-Pick-up) im Rahmen eines Tagesausfluges zu den schoensten Naturspektakel dieser Wueste (siehe Fotos!!) und schliesslich zum Nachtlager fuehrte, wo er uns nach einem zauberhaften Sonnenuntergang auf leckere Weise nach Beduinenmanier in seinem Zelt verkoestigte. Die Stille der Wueste und der sternenklare (nicht lichtverschmutzte) Himmel wirkte wie Balsam auf unsere Seelen.
Nach der Gaumenfreude und einigen "Beduinenwhiskies" (=zuckersuesser Tee) fuehrte uns Ali zu seinen Freunden, welche in nur wenigen Kilometer Entfernung eine r i c h t i g f e t z i g e Beduinenparty schmissen (... und wir Glueckspilze waren mit von der Partie!) O.k. anfangs hielten wir uns noch bescheiden zurueck, doch bereits nach wenigen Minuten taute uns das Beduinenambiente auf: Lagerfeuer mit grilliertem Schaf (warum sollte genau sorella die Delikatesse "gegrillte Hoden" abbekommen!?!?), weitere "Beduinenwhiskies", rauchen (wir waren die einzigen Nichtraucher in der 10-koepfichen Maennerrunde), freudiges Getanz, etwas singen, Geschichten erzaehlen (mit zahlreichen Frauenwitzen ausgeschmueckt) und zur Freude des Abends feuerte Alis Cousin mit seiner "Bleispritze" einige Pistolensalven gegen den sternenklaren Nachthimmel, welche uns Ueberraschten im ersten Moment beinahe vom "Stuehlchen"... mmh aus dem Schneidersitz katapulierten, bis wir realisierten, dass es sich beim Schuetzen nicht um einen Talibankomplizen handeln konnte (siehe Bild), sondern eben um Alis Cousin. Nach vielen Herzlichkeiten und besten Wuenschen zur Verabschiedung machten wir uns spaetabends zurueck in Richtung Beduinenzelt, wo wir uns schon bald erstaunlich warm und gemuetlich im Schlummerschlaf in Alis "one-million-star-hotel" widerfanden.

wunderschoenes Wadi Rum im suedlichen Jordanien

wunderschoenes Wadi Rum im suedlichen Jordanien

markante Felsbrocken und Schlucht welche wir spidermanartig erkraxelten

markante Felsbrocken und Schlucht welche wir spidermanartig erkraxelten


eine mega eindrueckliche Felsbruecke

eine mega eindrueckliche Felsbruecke


auch die Kamele leben hier!

auch die Kamele leben hier!

Ali - unser Beduinenguide in Wadi Rum beim Grosseinkauf

Ali - unser Beduinenguide in Wadi Rum beim Grosseinkauf


Alis uraltes 4x4-Wuestengefaehrt

Alis uraltes 4x4-Wuestengefaehrt

und hier der stolze Besitzer - Ali

und hier der stolze Besitzer - Ali

unglaubliche Weite mit diesen schoenen Felsformationen

unglaubliche Weite mit diesen schoenen Felsformationen


Wadi Rum im Abendlicht

Wadi Rum im Abendlicht

im Abendlicht faerbt sich der Sand goldgelb

im Abendlicht faerbt sich der Sand goldgelb


einsamer Baum in der Wueste

einsamer Baum in der Wueste


zauberhaftes Farbenspiel der Natur

zauberhaftes Farbenspiel der Natur

auch Kleingetiere leben in dieser kargen Bergwelt

auch Kleingetiere leben in dieser kargen Bergwelt


Alis Cousin tanzend und sehr gut bewaffnet

Alis Cousin tanzend und sehr gut bewaffnet


gute Stimmung in der Beduinenrunde

gute Stimmung in der Beduinenrunde

Eingestellt von sorella 07:57 Archiviert in Jordanien Kommentare (2)

I2 - Back on track!

Unterdessen befinden wir uns bereits mehr als eine Woche auf jordanischem Terrain und fuehlen uns unglaublich wohler als noch in Aegypten (vgl. Eintraege H6 + H7). Immer wieder werden wir freundlich angesprochen, befinden uns in interessanter Interaktion mit Einheimischen (dies ist uns in Aegypten waehrend 6 Wochen kein einziges Mal widerfahren!), werden spontan eingeladen und selbst Taxifahrten kosten ploetzlich nichts mehr.
Die herzlichen, ehrlichen und gastfreundlichen Menschen und zahlreichen Sehenswuerdigkeiten von hoher Qualitaet machen Jordanien zu einer Topreisedestination.

Aqaba mit Blick auf Eilat (Israel)

Aqaba mit Blick auf Eilat (Israel)

Abendstimmung ueber dem Golf von Aqaba

Abendstimmung ueber dem Golf von Aqaba


unser erstes Fruehstueck in Jordanien - Houmus, Fladenbrot und Tee

unser erstes Fruehstueck in Jordanien - Houmus, Fladenbrot und Tee


und immer wieder diese koestlichen Leckereien!

und immer wieder diese koestlichen Leckereien!

Eingestellt von sorella 07:47 Archiviert in Jordanien Kommentare (0)

I1 - In grossen Schwierigkeiten!!

eine Grenzerfahrung

27 °C

Gemaess unseren Reiseerfahrungen sollten Grenzueberschreitungen (in diesem Fall Aegypten, Israel und Jordanien) e i g e n t l i c h ganz einfach von statten gehen: Man begibt sich an die Grenze, zueckt den Pass, ueberreicht ein paar Geldscheine, erhaelt einen paar Stempel und klebt das Visa ein und passiert schliesslich die Grenze.
Witzelten wir doch noch auf der Sinaihalbinsel (Aegypten) genuesslich, wie die Israelis unsere Reisebiographien wohl werten wuerden/ bzw damit umgehen moegen! Doch wer haette diesen Ausgang erahnt!!
Aber alles von Anfgang an...

Unsere Reisebiographien:
- sorella: Visas und Stempel diverser afrikanischen und (vorder-, mittel- und hinter-) asiatischen Laender inkl. Iran

- fratello: Visas und Stempel diverser afrikanischen und (vorder-, mittel- und hinter-) asiatischen Laender inkl. Syrien und Iran

Einreise nach Israel
Am Eingang zum israelischen Grenzpostens wurden unsere Paesse bestimmt 5x von unterschiedlichen Grenzwaechtern gemustert und ihr koennt euch wohl kaum vorstellen, wie akribisch genau einem die Israelis die Koffer auseinandernehmen (nachdem sie bereits doppelt durchgescannt wurden!). Promt befanden wir uns auch genau hinter einer groesseren, koreanischen Reisegruppe (schwerstbeladen mit kompletter Taucherausruestung!!) - eine Gegebenheit, welche sich hoechst ungluecklich auf die Wartezeiten unsererseits auswirkten sollte.
All dies ertrugen wir mit Geduld und ausreichend Wuerde bis wir zum 3. Schalter gebeten wurden, wo wir uns bereits zum zweiten Mal durch (unangenehme) Fragen bedraengt fuehlten.
Nach 10-minuetiger Beantwortung eines beachtlichen Fragekatalogs erhielt sorella den ca. 2cm langen Stempel und durfte erleichtert weiterpassieren. Doch wer wie fratello einen syrischen und iranischen "Tolken" im Pass vorweist, sei dieses Prozedere "erspart",... da man in diesem Fall gerade direkt in ein separates Vernehmzimmer gefuehrt wird.

So wurde sorella auf israelischen Boden geleitet und wartete und wartete ... und wartete ... mutterseelenalleine vor dem Grenzposten... auf fratello, der einfach nicht erscheinen wollte!!!! Niemand schien auch Auskunft geben zu koennen bzw. zu wollen. Nach 3-stuendiger Wartezeit (und kurz vor dem Eindunkeln) blieb sorella nichts anderes uebrig (Rueckreise nach Aegypten blieb verwehrt), als ganz alleine per Taxi und Anhalter (sorry Mami!!) in Richtung vorreserviertes Hotel in das nur 15km entfertne Aqaba (Jordanien) weiterzureisen.

Leider kann ich euch zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft ueber den Verbleib fratellos geben.
Wo er sich wohl befinden moege?
Immer noch im Verhoerzimmer des aegyptisch-israelischen Grenzpostens?
Alles was ich weiss, ist, dass auch der frischste Thunfisch alleine klaeglich schmeckt!

Welcome to Jordan

Welcome to Jordan

_______________________________________________________________________________


Nachtrag

Ertappt?
O.k. wir geben's zu! Haben wir doch im obigen Text ein "bisschen" uebertrieben... aber auch nur ein bisschen! (Wenn du dir um die 20% abstreichst, stimmt's wohl.)

Bitte seid uns nicht boese wegen dieses Spasses...

Eingestellt von sorella 00:46 Archiviert in Jordanien Kommentare (0)

Unsere tollsten Schnappschuesse sind aufgeschalten!!

Hier in Dahab (Sinai) nutzten wir die Gelegenheit, um exklusiv und nur fuer travellerspoint unsere tollsten Fotos fuer euch aufzuschalten - ein Blick in die Eintraege G4, H1, H2, H4, H5 duerfte sich lohnen...
Viel Spass!!

Eingestellt von sorella 19:38 Kommentare (1)

H8 - Auf der Suche nach Nemo!

Dahab auf der Sinaihalbinsel am Roten Meer

Die Schnorchel- /Tauchgruende des Roten Meers zaehlen bekanntlich zur "Crème de la Crème" und natuerlich koennen wir uns ein derartiges Vergnuegen nicht entgehen lassen:
Seit heute sind wir stolze Besitzer einer kompletten Schnorchelausruestung...

... und so steht der Entdeckung der Unterwasserwelt nichts mehr im Wege!!!

sorella auf der Suche nach Nemo

sorella auf der Suche nach Nemo

Fischspezialitaeten schlemmend

Fischspezialitaeten schlemmend

Gestern unternahmen wir einen interessanten Ausflug ins Sinaigebirge. Um Mitternacht starteten wir die Erklimmung dieses fuer Juden, Christen und Muslimen heiligen Berges und warteten auf den Sonnenaufang.
praechtiger Sonnenaufgang vom Mt. Sinai

praechtiger Sonnenaufgang vom Mt. Sinai


Aussicht vom Mt. Sinai

Aussicht vom Mt. Sinai


Mt. Sinai - Moses habe hier die 10 Gebote empfangen

Mt. Sinai - Moses habe hier die 10 Gebote empfangen

Kamel in der Sinai

Kamel in der Sinai


Katharinenkloster am Fusse des Mt. Sinai

Katharinenkloster am Fusse des Mt. Sinai

Eingestellt von sorella 01:40 Archiviert in Ägypten Kommentare (0)

H7 - Frustriert die Zweite!

Leider faellt uns der Umgang mit den Einheimischen hier im Niltal weiterhin nicht wirklich leicht: Wir fuelhen uns immer wieder reingelegt, veraeppelt, ausgenommen und penetrant belaestigt!
(Sorry, ich kann mich im Moment leider nicht positiver ausdruecken!)
Auf Dauer kann dies selbst uns Reisegefreuten auf die Gemueter schlagen, so dass wir beinahe den Bettel hingeworfen haetten und einen französischen Abgang in Betracht ziehen! Ja, richtig gelesen: Hatten wir uns doch bereits ernsthaft um einen Weiterflug nach Eritrea oder Syrien bemueht!
(Doch leider sollte dieses Unterfangen wegen Visaschwierigkeiten scheitern... ;-( )

So schirmen wir uns immer wieder bewusst ab.
Z.B. mieteten wir ueber Weihnachten eine Felukke (traditionelles Fischerboot) samt zweikoepfigen, hippigen Crew, welche uns aeusserst lecker bekochte und trommelnd besang, segelten waehrend mehreren Tagen gemaechlich auf dem Nil, schliefen unter freiem Sternenhimmel und schnupperten dem lauen Wuestenwind. Oh ja, von diesem mystischen Fluss koennen wir einfach nicht genug bekommen! So befinden wir uns aktuell gerade auf einem 5-Stern-Nilcruiser(!) mit Swimmingpool auf dem Deck und im Galadinner wuerden wir uns auch ganz wohl fuehlen, wenn unsere Garderobe etwas besser in die Umgebung passen wuerde...

der Nil bei Aswan

der Nil bei Aswan

mit 6680km laengster Fluss der Erde - der Nil

mit 6680km laengster Fluss der Erde - der Nil

Sonnenuntergang noerdlich von Aswan

Sonnenuntergang noerdlich von Aswan


die Felukke und unsere Crew

die Felukke und unsere Crew

unser Felukken-Kapitaen

unser Felukken-Kapitaen

unterwegs auf dem mystischen Nil

unterwegs auf dem mystischen Nil


taegliches Bild am Nil - die Felukken

taegliches Bild am Nil - die Felukken


Abendstimmung im Niltal

Abendstimmung im Niltal


Nildampfer in Aswan

Nildampfer in Aswan

Von Seiten Sehenswuerdigkeiten wissen wir uns hier in Aegypten unglaublich verwoehnt:
Pyramiden (Cheops, Cephren, Sakkara), Sphinx, Islamisches Kairo, aegyptisches Museum in Kairo, Abu Simbel, Philea, Komombo, Edfu, Tal der Koenige/Koeniginnen, Nekoropolis in Theben, Memnon, Karnak, Luxortempel, Hadscheptsutempel... Es scheint, als ob das gesamte Niltal nichts anderes als ein unendlich grosses Freilichtmuseum waere! Eine stattliche Anzahl dieser eindrucksvollen Bauwerke sollten das Nachleben der Pharaonen sichern und wirklich beeindruckend mit welch Eifer vorgegangen wurde. Umso tragischer die Tatsache, wie viele Graeber noch im Altertum geraubt wurden! Im vorletzten Jahrhundert galt es als chic, eine Mumie bzw einen Bestandteil davon (praktischerweise eine Hand, denn diese passe "comfortable" ins Handgepaeck...) als Reisesouvenir zurueck nach Europa mitzunehmen.

Allen einen wunderpraechtigen Rutsch ins neue Jahrzehnt!

Eingestellt von sorella 01:31 Archiviert in Ägypten Kommentare (0)

Danke fuer das Weihnachtsgeschenk!!

Unterdessen wurde unsere Seite bereits 10'179-mal aufgesucht!!
Bestimmt kannst du dir vorstellen, wie motivierend dies auf uns wirkt!
Herzlichen Danke fuer dein Interesse!

Frohe Festtage,
sorella & fratello

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

Eingestellt von sorella 08:42 Kommentare (1)

H6 - Frustriert!!

Nebst einigen herzhaften Begegnungen...

... mit Einheimischen scheint einer auffallend grossen Zahl von Kairanern, Aswanern und Luxoranern jegliche Ehrlichkeit und Moral abhanden gekommen zu sein!

Ja, wir waren wirklich enttaeuscht von so mancher Begegnung:

  • Ein Taxifahrer behauptete, dass das von uns gebuchte Hotel geschlossen haette (, damit wir uns von ihm in ein anderes Etablissement chauffieren liessen... und er sich an Kommissionen bereichern haette koennte.)
  • Ein durchaus vertrauenserweckender Passant schwaermte von einer "atemberaubenden" Sehenswuerdigkeit, deren Eintritt uns Gluecklichen "nur" 50 Pfund die Nase gekostet haette, da zufaelligerweise gerade s e i n Vater in dessen Geschaefte involviert sei... (In Tat und Wahrheit entpuppte sich der Eintritt als kostenfrei!)
  • Vereinbarungen gelten ploetzlich nicht mehr.
  • Unternimmt man eine mehrtaegige Tour und moechte vor Verabschiedung den Guide mit einem grosszuegigen Trinkgeld ueberraschen... Doch (ein weiteres Mal) sollte der Guide uns zuvorkommen, indem er uns frech nach einem kleinen Trinkgeld fragte! Als ich ihm dann Geldscheine ueberreichte - es handelte sich um 18% der Gesamtkosten der Tour - war der Guide nicht zufrieden, wollte er doch den fuenffachen Betrag!!! Hast du so was schon mal erlebt?
  • Behauptet doch unser Hotelreceptionist, der Flughafen sei nicht ans OeV-System angeschlossen und folgedessen nicht per "public transport" erreichbar. Daher empfehle er uns entweder eigenhaendig ein Taxi fuer 60 Pfund anzuheuern oder die Dienste des Hotels fuer 70 Pfund in Betracht zu ziehen. Tatsaechlich "entdeckten" wir nur 50m vor unserem Hotel eine Busstation, welche den Flughafen im 20min-Takt bedient. (Wir konnten es "kaum glauben", dass wir auf dem Weg zur Busstation von einem Taxifahrer angesprochen wurden, der uns den selben Dienst fuer 50 Pfund offerierte... dennoch entschlossen wir uns fuer den Bus, welcher uns 2 Pfund die Nase kostete!!)
  • Und last but not least: Beim Geldwechseln/-herausgeben kann auch mal eine 50-Pesasternote mit einer 50-Pfundnote "verwechselt" werden.

Leider scheinen Touristen hier in unangenehmer Haeufigkeit nicht als Menschen sondern "Dollarzeichen auf Stelzen" wahrgenommen zu werden!

Voellig gefrustet der unangenehmen Begegnungen entschlossen wir uns fuer "Ferien von den Ferien" und verbrachten die letzten Tage a b g e s c h i r m t von Einheimischen auf unserem Hoteldach in Aswan (Suedaegypten)... Buecher verschlingend, sonnend, quasselnd und genossen dabei den Blick auf die sanft im Nil treibenden Felukken (=traditionelle Nilschiffe).
Dank diesem "Time out" konnten sich unsere Gemueter wieder beruhigen...
... und so werden wir bereits morgen unsere Reisetaetigkeiten wieder aufnehmen!!!
U.a. geht es nach Abu Simbel (Suedaegypten nahe der sudanesichen Grenze) zu einem gigantischen Sonnentempel, erbaut zu Ehren Ramses II und anschliessend nehmen wir mit "Kapitän Shalom" eine mehrtaegige Felukkenfahrt auf dem Nil in Angriff...

  • Ja, die Reisefreude hat wieder Oberhand gewonnen!

Eingestellt von sorella 07:32 Archiviert in Ägypten Kommentare (0)

H5 - Gross, groesser, ... KAIRO

Arm, aermer, ... wir (durch die horrenden Eintrittspreise fuer die Sehenswuerdigkeiten)

"Wer Kairo noch nicht sah, der sah die Welt noch nicht"
(Auszug von "Tausendundeiner Nacht", 28. Nacht).

Anzahl Einwohner: unbekannt
geschaetzt tagsueber: 20 Mio., nachts 15 Mio.

In dieser smogverqualmten gigantischen Stadt glauben wir auch nach knapp einer Woche erst einen Bruchteil entdeckt zu haben. Kein Wunder besteht doch nur schon das "Islamic Cairo" aus 800 Gebaeuden von touristischem Interesse!

Unterdessen sprengt Kairo alle Dimensionen. Die Nilmetropole wuchs zu einer "Dritt-Welt-Stadt" und zugleich zur groessten Stadt auf dem afrikanischen Kontinent heran.

Kairo steckt auch voller ueberraschender Begegnungen. Zum Beispiel wenn man in einem kleinen, gemuetlichen Tee- oder Kaffeehaus in der verwinkelten Altstadt, deren engen Gassen nach exotischen Dueften riechen, sich eine wohlverdiente Pause goennt. Man setzt sich auf ein zumeist altes, klapprig-wackelndes Holzstuehlchen mit einem kleinen Tischchen, bestellt tuerkischen Kaffee (bestehend aus Kaffeesatz und einer g i g a n t i s c h e n Menge Zucker) und dazu eine blubbernde Shisha (arabische Wasserpfeiffe) und beobachtet genuesslich die kleinen Alltagszenen: Menschen, die zur Arbeit eilen, alte Maenner, die mit ihren Fruechtekarren herumkurven, hupende Lieferwagen, welche sich durch das Gewuehl zu bahnen versuchen sowie Buben, die brotbeladene Bretter auf ihren Koepfen mit dem Fahrrad herumtransportieren.
Nach all der Eindruecke und Entdeckungen kommt man aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus und glaubt sich in einem lebendigen, surrealen Freilichttheater zu befinden.

Gewusst?
Als die ersten europaeischen Forscher in Aegypten ankamen, gab es so viel zu entdecken und zu bewundern, so dass die mitgebrachte Tinte bald ausging. Man entschloss Blei einzuschmeltzen und somit war der "Bleistift" erfunden!

Die einst obligate Besteigung der Gizeh-Pyramiden ist dem heutigen Besucher leider untersagt. So begnuegten wir uns mit Erkrachseln der Innengaenge/-raeume in Indiana-Jones-manier
Sphinx mit Chephren-Pyramide im Hintergrund

Sphinx mit Chephren-Pyramide im Hintergrund

die Cheops-Pyramide

die Cheops-Pyramide

die Pyramiden von Giza

die Pyramiden von Giza

Chephren-Pyramide in Giza

Chephren-Pyramide in Giza

Stufenpyramide in Saqqara - aeltestes menschengemachtes Bauwerk der Welt

Stufenpyramide in Saqqara - aeltestes menschengemachtes Bauwerk der Welt


Kairo Downtown

Kairo Downtown

Kairo - so weit das Auge reicht

Kairo - so weit das Auge reicht

Islamic Cairo

Islamic Cairo

Sonnenuntergang ueber Kairo

Sonnenuntergang ueber Kairo

die Al-Azhar Moschee im Islamic Cairo

die Al-Azhar Moschee im Islamic Cairo

im Innern der Al-Azhar Moschee

im Innern der Al-Azhar Moschee

Bab Zuweila Moschee

Bab Zuweila Moschee

auf dem Dach der Bab Zuweila Moschee

auf dem Dach der Bab Zuweila Moschee

Brottransport

Brottransport

zuckersuesse und saftige Clementinen

zuckersuesse und saftige Clementinen


Genusskultur....

Genusskultur....

eine Pause muss sein....

eine Pause muss sein....

Fahrradkunst in Kairo

Fahrradkunst in Kairo

Bon appétit

Bon appétit

Magen oder Lunge

Magen oder Lunge


Falafelkoch - yammi yammi

Falafelkoch - yammi yammi


Delikatesse Hoden im Verkauf

Delikatesse Hoden im Verkauf

Eingestellt von sorella 07:29 Archiviert in Ägypten Kommentare (0)

H4 - Natronwueste, heiliger See, Palmenoase und General Hany

Wadi Natrun vor mehreren 1000 Jahren:
Natron; Die alten Aegypter entdeckten den Effekt, welcher Natron auf menschliche Haut hat und bauten dieses Sandgekrust in rauhen Mengen zur Mumifizierung ihrer Pharaonen ab.

Wadi Natrun vor ca. 2'000 Jahren:
Die heilige Familie (Maria, Joseph...) floh aus dem heiligen Land und fanden sich kurz vor ihrer Verdurstung im Wuestensand vor dem heiligen See wieder.
An jener Stelle, wo Maria ihren Durst loeschte, weist das Wasser noch heute keine salzige sondern eine wundersam suesse Note auf.

Wadi Natrun vor ca. 1'500 Jahren:
Wegen Christenverfolgungen durch die Roemer flohen tausende Glaeubige in diese Wueste und lebten in Glaubensgemeinschaften zusammen. Diese revolutionaere Idee war der Startschuss fuer die Idee "Kloster". Erst Jahrhunderte spaeter brachten die ersten Pilger auf ihren Rueckwegen die Idee "Kloster" nach Europa.

Wadi Natrun vor ca. 10 Jahren:
Die Edelkarosse von General Hany El Kamouny - der General des aegyptischen Geheimdienstes(!) - bleibt sprichwoertlich im Wuestensand stecken. Angetan von der Dattelpalmenoase und der netten Menschen erwirbt er sich ein beachtliches Stueck Land, auf welchem er Schritt fuer Schritt und mit viel Herzblut seinen Traum - eine luxurioese Ecolodge inmitten der Dattelpalmenoase am heiligen See - verwirklicht.

Wadi Natrun vor 4 Tagen:
sorella und fratello entdecken Hanys Ecolodge und koennen von den Vorzuegen dieses fuerstlichen Lebens (weitlaeufige Poolanlage im maledivischen Style, um die 10 Bedienstende fur uns einzige Gaeste, ...) einfach nicht genug bekommen - DANKE Hany!!
www.elhammraeco-lodge.com

Hanys Eco-Lodge in Wadi Natrun

Hanys Eco-Lodge in Wadi Natrun

der stolze Besitzer - Ex-General Hany El Kamouny

der stolze Besitzer - Ex-General Hany El Kamouny

Hany mit seinem Freund und Nachbarn

Hany mit seinem Freund und Nachbarn

die wunderschoene Poolanlage

die wunderschoene Poolanlage

koptische Kirche in Wadi Natrun

koptische Kirche in Wadi Natrun

Kirche

Kirche

Wandmalerei in der Kirche

Wandmalerei in der Kirche

unser Guide ein koptischer Moench

unser Guide ein koptischer Moench

Eingestellt von sorella 06:29 Archiviert in Ägypten Kommentare (0)

H3 - Der Geheimtipp

Dieses Jahr scheinen nicht nur in Aegypten (vgl weitere Blogeintraege) die Besucher beinahe gaenzlich auszubleiben - wohl wegen der Schweinegrippe und der Weltwirschaftskrise.

  • Wer jetzt reist, ist (beinahe) alleine unterwegs, hat all die tollen Plaetzen dieser Welt (beinahe) fuer sich alleine und geniesst dabei eine sehr zuvorkommende Behandlung!

... Bitte nicht weitererzaehlen... es handelt sich ja schliesslich um einen Geheimtipp ;-)

Eingestellt von sorella 08:45 Archiviert in Ägypten Kommentare (0)

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